Mit Charisma statt Langeweile kommunizieren: das dritte von 5 einfachen Gegenmitteln

Charisma!
Man hat es oder man hat es nicht!
Hat man es nicht, kann man nichts machen!

Quatsch!

Charisma will einfach nur freigelegt werden,
wir haben es alle!

In diesem Blogbeitrag möchte ich Dir das Wesen des Charisma erläutern.
Ich werde Dir zeigen, wie Du Dich Schritt für Schritt in Richtung einer „gewinnenden Ausstrahlung“ bewegst.

Es geht darum, Dein eigenes Charisma wiederzufinden!

 

Alle bisherigen Artikel in der Übersicht

  1. Langweilige Kommunikation und das erste von 5 einfachen Gegenmitteln
  2. Langweilig kommunizieren und das zweite von 5 einfachen Gegenmitteln
  3. Mit Charisma statt Langeweile kommunizieren: das dritte von 5 einfachen Gegenmitteln

 

Gegenmittel Nr. 3: Das eigene Charisma wiederfinden!

Charisma – das ist die besondere Eigenschaft besonderer Menschen, die es ihnen erlaubt, nach Belieben über andere Menschen zu „herrschen“.

In der Kommunikation bedeutet Charisma, dass Du, anstatt Langeweile zu produzieren, nach Herzenslust mit Deiner charismatischen Ausstrahlung großzügig die Seele oder das Herz Deiner Zuhörer, Gesprächspartner oder Leser berührst.

In vielen Traditionen ist mit dem Begriff „Charisma“ die Bedeutung einer „Gabe“, einer „Gnade“, eines Talents oder Geschenk Gottes verbunden. Manchmal schwingen auch einige Prisen „Autorität“ und „Führungskompetenz“ mit.

Und heute bezieht der allgemeine Sprachgebrauch den Begriff „Charisma“ einfach auf Personen, die eine starke und gewinnende Ausstrahlung haben.

Charisma steckt in jedem Menschen – es gehört zur Grundausstattung des Modells Mensch!

Atme tief durch, mach es Dir bequem und höre die Worte:

Auch Du hast Charisma!

Lass uns Dein Charisma wieder freilegen und die Zeiten langweiliger Kommunikation sind wieder etwas weiter in die Vergangenheit gerückt.

 

Die eigene Ausstrahlung befreien

In Beitrag Nr. 2 dieser Artikelserie zeigte ich Dir, dass Du auf Deinen tiefen Ebenen aus Energie und Information bestehst.
Wenn wir in diesem Zusammenhang von Energie sprechen, dann meinen wir damit Energiefelder.
Mit diesem Verständnis ist es auch klar, dass wir so etwas wie eine Ausstrahlung tatsächlich haben und uns nicht nur gefühlt „einbilden“.

Je mehr die Energie in uns fliesst, um so stärker, farbenfroher und prächtiger ist unser Energiefeld und damit unsere Ausstrahlung!

Wenn wir Charisma mit Ausstrahlung in Verbindung bringen, dann bringen wir Charisma mit unserem Energiefeld und unseren Energien in Verbindung.
Je freier es fliesst, desto sensationeller unser Energiefeld und damit die Ausstrahlung.

Also sorgen wir nur dafür, dass die Energie in uns prächtig fliesst und nicht blockiert wird.
Das hört sich doch nun wirklich nicht so schwer an, oder?

Wir beseitigen energieblockierende Stellen und befreien damit den Energiefluss in uns und damit die Ausstrahlung.
Alles klar?

 

Energieblockierende Stelle Nr. 1: Masken-Orte

Bereits als Baby lernen wir:
„Wenn ich mich so oder so verhalte, dann hat dies diese oder jene Konsequenz!“

Jedes „Verhalten“ bedingt eine Veränderung meines natürlichen Energiefeldes und weil ich mir von einem bestimmten Verhalten einen „Gewinn“ oder „Vorteil“ verspreche, „maskiere“ ich meine Ausstrahlung.
Somit strahle ich nicht mehr aus, wer ich bin – und somit kann ich auch kein wirkliches Charisma haben.

Im psychologischen Kontext gesprochen: ich entwickle einen Widerstand gegen mein natürliches Sein und lerne stattdessen bestimmte Verhaltensweisen. Widerstand bedingt eine Blockade des Energieflusses in mir.

Wenn Du (unbewussten) Widerstand gegen Dich selbst entwickelst, dann wirst Du Dich nicht wirklich lieben können, denn Du erkennst vor lauter Masken ja nicht einmal, wer Du wirklich bist.

Wenn Du nicht weisst, wer Du wirklich bist, dann entwickelst Du kein wirkliches Selbstbewusstsein und nimmst Dir die Chance Ihre so genannten Stärken und Schwächen zu entdecken und anzunehmen.

Wenn Du nicht weisst, wer Du wirklich bist, dann wird es Dir schwer fallen, in dem, was Du tust, einen Sinn, einen Lebenssinn, zu entdecken, denn Dein Verhalten ist nicht kongruent mit dem, was Du als Energiefeld bist.

Und somit strahlst Du nicht aus, wer oder was Du bist!

Maßnahme 3a: Lasse die Masken fallen!

Dann kannst Du auf Entdeckungsreise Deines wahren Selbstes gehen, und alles, was Du entdeckst, staunend, begeistert und dankbar annehmen. So stärkst Du Dein Energiefeld und jede Entdeckung Deiner Selbst wird ein gewinnender Moment, denn Du entdeckst den Reichtum, der Du wirklich bist.

Und was macht Deine Ausstrahlung? Sie wird zu einer gewinnenden Ausstrahlung, denn Du hast ein „Gewinn-Bewusstsein“ entwickelt und wirst in letzter Konsequenz Dich selbst als einen „Gewinn“ ansehen.
Das hat nichts mit Eitelkeit der „eingebildet“ sein zu tun.

Du hast Dir das größte Geschenk gemacht: Du hast erkannt, wer Du bist – und diesen „Gewinn“ angenommen.

Genau dies strahlen charismatische Personen aus!

Sind charismatische Persönlichkeiten die schönsten, attraktivsten, gebildetsten Menschen?
Häufig sind sie das nicht, sie sind einfach nur „besonders“ und diese Besonderheit liegt im Erkennen und Anerkennen des eigenen Wesens.

To Do

Höre auf, Dich darum zu kümmern, was andere von Dir denken könnten. Habe den Mut, Dein wahres Gesicht zu zeigen. Dann entwickelst Du interessanterweise nämlich ein echtes Interesse für andere Menschen, verbunden mit dem ehrlichen Wunsch, Dich mit anderen Menschen zu verbinden.

So wirst Du zu einem Gewinn für andere Menschen!
Das fördert erneut eine gewinnende Ausstrahlung!

 

Die eigene „Wichtigkeit“ zurücknehmen

Wenn Du Dich selbst in der Kommunikation für wichtig hältst, dann hältst Du „Andere“ automatisch für unwichtig.
Dies ist ein einfaches Prinzip der so genannten Dualität und des polaren Prinzips des „Stücks und Gegenstücks“.

Wie willst Du Dich verbinden (communicare = verbinden), wenn Du mit anderen Menschen nicht wenigstens auf einem ähnlichen „Level“ bist?
Dabei geht es nicht um Wissen, Bildung, Herkunft, …
Ich spreche von dem, wie wichtig Du Dich und andere Menschen nimmst – und davon, was geschieht, wenn Du Dich für allein wichtig hältst.

Die häufigsten Ursachen für das eigene Wichtignehmen sind übrigens:
Angst, Unsicherheit, Sorgen und Manipulationsbemühungen.

Du bist also beispielsweise so sehr damit beschäftigt, Dich bei Deinem Vortrag nicht zu blamieren und in jedem Fall als interessanter und auch brillanter Redner wahrgenommen zu werden, dass Du so nur noch Dich selbst und Dein Bedürfnis wichtig nimmst und damit automatisch die Zuhörer weniger wichtig sind.

Unbewusst willst Du damit Deine Zuhörer „verändern“, denn diese sollen Dich ja nun toll finden.
Würden Du Dich selbst für toll halten, dann brauchtest Du Dich nicht mehr so wichtig nehmen.

Du willst nun also eine bestimmte „Wirkung“ erzielen, stellst Deine Bedürfnisse also in den Vordergrund und lernst ein bestimmtes Verhalten.

Indem Du Deine eigene „Wichtigkeit“ zurücknimmst, gibst Du der „Wichtigkeit“ anderer Menschen Raum.

Indem Du sowohl das Thema „Verhalten“ als auch das Thema „Wirkung“ loslässt, entdeckst Du Deine wahre Natur, Deine wahre Grösse und gibst anderen Menschen den Raum, es Dir gleich zu tun!

So wirst Du zur Einladung an andere Menschen, sich selbst zu entdecken und damit wirst Du zum Hauptgewinn für alle Menschen!

Das fördert eine „gewinnende Ausstrahlung“ und es fördert das Verbinden, also eine interessante statt langweilige Kommunikation!

Maßnahme 3b: Nimm Dich nicht so wichtig und auch nicht so ernst!

Ein Wichtigtuer ist jemand, der sich so verhält, als sei er das Wichtigste auf der Welt. Damit möchte er bestimmte Dinge bekommen, wie beispielsweise Anerkennung, Bewunderung oder Wertschätzung.

Lasse das mit dem „wichtig tun“ sein.

Wenn ich einen Vortrag halte, dann ist es mir ziemlich egal, was die Zuhörer von mir denken. Die ersten paar Minuten brauche ich zum „warm werden“ und da habe ich mir angewöhnt, bis zum Erreichen meiner optimalen Betriebstemperatur den Zuhörern ihre Erwartungen und „Bilder“ bezüglich meiner Person zu spiegeln.
Das schafft manchmal nicht unbedingt die herzlichste Atmosphäre.
Das ist mir jedoch gleichgültig, ich laufe gemütlich zur Hochform auf und nehme wahr, womit ich den Zuhörern dienen kann.
Ich nehme die Zuhörer also wichtig in diesem Moment.
Das ist auch ganz natürlich: Ich wurde engagiert, um den anwesenden Menschen in einem bestimmten Thema zu dienen (aber nicht, um ihnen zu gefallen).
Es geht nicht um mich, es geht um die anwesenden Menschen.
Mein Job ist es, diesen Menschen zu dienen!

Ein Diener nimmt seinen „Herrn“ natürlich wichtiger als sich selbst.
Und ich bin wie ich bin – auch vor Hunderten von Menschen.
Ich diene diesen Menschen nur, wenn ich mich so zeige, wie ich bin, wenn ich diesen Menschen erlaube, mich so wahrzunehmen, wie ich bin.

Und dann, wenn ich warmgelaufen bin, dann gebe ich wahrhaftig alles!
Das ist ganz wichtig: Gebe (gib) – und zwar Dein Bestes.
Dein Bestes ist übrigens das, was Du selbst bist!

 

Verschenke Dein wahres Selbst!

Verschenken hat nichts mit „gratis“ oder „kostenlos“ zu tun. Es geht um etwas ganz Einfaches:

Mache Deine wahre Natur, Deine wahre Ausstrahlung zu einem Geschenk für andere Menschen.

Das Geschenk ist, dass Du Dich nicht „verstellst“ oder etwas „bewirken“ willst, sondern Dich selbst, Deine natürliche Ausstrahlung, zur Entfaltung bringst.
Das ist alles, was es braucht.
In anderen Menschen erwacht die tiefe und kaum wahrnehmbare Sehnsucht, auch alle Masken, Verhalten und „Wirkungen“ abzulegen und wie damals als „frisches“ Baby wieder ganz natürlich sein zu dürfen. Das ist der Gewinn, den andere Menschen an Dir haben!

Und das ist mein Verständnis von Charisma!

Finde Dein Charisma, indem Du Dir immer öfter erlaubst, Deine Masken fallen zu lassen und immer wieder so mutig bist, Deine Ängste, Sorgen oder „Bewirkungswünsche“ loszulassen, also Deine Wichtigkeit zurücknimmst.

Dies ist eine sehr einfache und wirksame Maßnahme gegen langweilige Kommunikation und für ein reiches Leben!

Es ist möglicherweise ungewohnt, doch das war Dein iPhone oder iPad am Anfang auch, oder?

 

Dein

Frank Obels INCONET Media


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